BGH, Beschluss vom 20.09.2011, Az. VI ZR 5/11

Räumt das Gericht ein­er Partei ein Schrift­satzrecht zur Stel­lung­nahme zu einem erst in der mündlichen Ver­hand­lung erteil­ten Hin­weis ein und wird in einem darauf einge­gan­genen Schrift­satz neuer entschei­dungser­he­blich­er Prozessstoff einge­führt, so muss das Gericht die mündliche Ver­hand­lung wieder­eröff­nen oder in das schriftliche Ver­fahren überge­hen, um dem Geg­n­er rechtlich­es Gehör zu gewähren.