Anwaltskanzlei

Anita Faßbender, Fachanwältin für Medizinrecht Giessen

Ihre Rechtsberatung als Anwalt mit Schwerpunkt Medizinrecht

Das Medi­z­in­recht ist ein weit reichen­des und anspruchvolles Rechts­ge­bi­et. Als Fachan­wältin für Medi­z­in­recht vetrete ich Ihre Inter­essen kom­pe­tent und mit Nach­druck.

Wir ver­fü­gen über ein umfan­gre­ich­es Net­zw­erk von Fach­ber­atern und arbeit­en bei Bedarf auch mit Kol­le­gen im Aus­land zusam­men. Bun­desweit übernehme ich die Vertre­tun­gen selb­st.

Damit Sie eine Vorstel­lung von unserem Tätigkeitsspek­trum bekom­men, haben wir hier eine Auswahl der in der Ver­gan­gen­heit bear­beit­eten Man­date zusam­mengestellt.

im Arzthaftungsrecht :

Gehirn:

  1. Geburtss­chä­den­fälle, nicht pflicht­gemäße Reak­tion auf pathol­o­gis­ches CTG, fehler­haftes Geburtss­chaden­man­age­ment  Arzt und/oder Hebamme, schw­er­ste Hirn­schä­den
  2. Behand­lungs­fehler eines Gehir­na­neurys­ma, Gehirn­blu­tung  3. nach Sturz Hämatom unter­halb Dura ohne adäquate Fol­ge­be­hand­lung, schw­er­ster Hirn­schaden

Ohren: Diag­nose­fehler: Hörsturz, fehlgeschla­gene Behand­lung

Nase: bei Nasensep­tumko­r­rek­tur in Verbindung mit ein­er bei­der­seit­i­gen endonasalen Siebbein- OP Hirn­rinde ver­let­zt, keine adäquate Fol­ge­be­hand­lung, sei­ther Pflegebedürftigkeit des Patien­ten

Augen: irrepara­ble Weit­stel­lung der Pupille als Folge ver­muteter fehler­hafter Gabe von Tropfen oder Kor­ti­son

HWS:

  1. Aufk­lärungs­man­gel über OP- Risiko ein­er Quer­schnittsläh­mung
  2. Behand­lungs­fehler Sturz von Liege nach Sedierung bei Vor­bere­itung zu ambu­lanter OP, erlitt Quer­schnittsläh­mung
  3. Behand­lungs­fehler: nicht behan­del­ter Bruch zweier Wirbelkör­p­er nach Sturz­ereig­nis, dadurch inkom­plette Quer­schnittsläh­mung
  4. fehler­hafte Diag­nose und Ther­a­pie nach Band­scheiben­vor­fall

Schul­ter:

  1. Aufk­lärungs­man­gel: Geburtss­chaden, Schul­ter­dys­tok­ie, keine Aufk­lärung über alter­na­tive Geburts­beendi­gung
  2. Fehlbe­hand­lung der recht­en Schul­ter, Bruch des Humeruskopfes wurde überse­hen   Arm: Vor­wurf: Ver­let­zung des nervus ulnaris anlässlich Unter­arm­frak­tur, Plat­tenos­teosyn­these, Ner­ven­trans­plan­ta­tion, Kral­len­stel­lung des Ring- und kleinen Fin­gers

Hände:

  1. fehlgeschla­gene OP eines Karpal­tun­nel- Syn­droms, Revi­sion­se­in­griff
  2. fehlgeschla­gene Repo­si­tion und Mor­bus Sudeck

Brust:   sojaöl­ge­füllte Brustim­plan­tate

Bauch:

  1. fehler­haft gelegte Drainage im Bauchraum
  2. Per­fo­ra­tion der Gebär­mut­ter
  3. nicht fachgerechte Reak­tion auf post­op­er­a­tive Nach­blu­tung
  4. Kom­p­lika­tio­nen nach Gal­len­blasen- OP, mehrere fehlgeschla­gene  Re- Laparatomien, Tod durch Mul­ti­or­gan­ver­sagen
  5. Aufk­lärungs­man­gel und fehler­hafte Nar­benko­r­rek­tur bei Gal­len­blasen­op­er­a­tion
  6. nicht erkan­nte Bauch­fel­lentzün­dung, Patient ver­stor­ben

Darm:

  1. Dar­mver­let­zung nach Myom-OP
  2. Dar­mver­let­zung nach Darm­spiegelung

Gefäße: irre­versible Schädi­gung des Nervus femoralis nach Herzka­theterun­ter­suchung über Leiste

Hüfte:

  1. Behand­lungs­fehler bei Lux­a­tion ein­er im Pfan­nen­dach fehlimplantierten Total­en­do­prothese des recht­en Hüft­ge­lenks
  2. Ver­stoß gegen ärztliche Sorgfalt­spflicht bei ein­er Hüft­ge­lenks- OP
  3. bei post­op­er­a­tiv­er Rönt­genkon­trolle der Implan­ta­tion der Hüft­to­tal­en­do­prothese links wurde Frak­tur im Bere­ich des medi­alen Kor­tikalis des Ober­schenkel­knochens nicht diag­nos­tiziert

Knie:

  1. Kniege­lenksin­fekt nach Arthroskopie
  2. unter­lassene Throm­bose­pro­phy­laxe im Anschluss an eine athroskopis­che Kniege­lenksop­er­a­tion mit Auftreten ein­er tiefen Bein­ve­nen­throm­bose

Bein:

  1. Vor­liegen ein­er lat­eralen Tib­i­akopf­frak­tur wurde nicht erkan­nt
  2. unter­lassen­er Hin­weis auf Kor­rek­tur- OP bei Fehlstel­lung im Sinne ein­er Rekur­va­tion der Tib­ia im Frak­turbere­ich von 12°

Fuß:

  1. Fehlbe­hand­lung ein­er Sprungge­lenkver­drehungs­frak­tur, keine anatomiegerechte Repo­si­tion des Außenknöchels
  2. Gelenkbeschw­er­den: Bor­re­liose Erkrankung überse­hen

Haut: man­gel­nde Aufk­lärung über Ver­bren­nungsnekrose

Medika­mente:

  1. Verord­nung von Anti­de­pres­sivum , nach eigen­mächtigem Abset­zen Suizid­ver­such, Vor­wurf man­gel­nder Aufk­lärung, da in USA keine Zulas­sung
  2. Herz­in­farkt nach Ein­nahme von Rheumamit­tel

Schön­heit­sop­er­a­tion:

  1. Fehlgeschla­gene Kor­rek­tur und man­gel­nde Aufk­lärung
  2. Brustim­plan­tate
  3. Augen­lid­er
  4. Fet­tab­saugung

Private Krankenversicherung

  1. Man­date wegen Rück­trittserk­lärung pri­vater Kranken­ver­sicherun­gen wegen vorver­traglich­er Anzeigepflichtver­let­zung gem. § 16 ff. VVG a. F.,
  2. Über­nahme von Kosten für psy­chother­a­peutis­che Behand­lung durch pri­vate KV,
  3. medi­zinis­che Notwendigkeit der Heil­be­hand­lung,
  4. Nichtzahlung von Kranken­t­agegeld bei Mob­bing

Private Berufsunfähigkeitsversicherung

  1. Ver­fahren wegen Rück­tritt oder Anfech­tung des  Ver­sicherungsver­trages wegen ver­schwiegen­er Vor­erkrankung,
  2. Ver­fahren wegen Leis­tungsver­weigerun­gen wegen ange­blichen Fehlens der Anspruchsvo­raus­set­zun­gen, Beruf­sun­fähigkeit wurde verneint oder Ver­weis auf andere Tätigkeit.

Sozialrecht

  1. Zuschüsse für Hil­f­s­mit­tel,
  2. Ein­stu­fung in die Pflegev­er­sicherung, Höher­stu­fung
  3. Pflegestufen Säugling bei Geburtss­chaden
  4. Kostenüber­nahme für Brustverkleinerung
  5. Erwerb­s­min­derungsrente
  6. Ver­let­zten­geld
  7. Sta­tusver­fahren