Beweislastumkehr bei einfachem Befunderhebungsfehler

BGH, Urteil vom 07.06.2011, Az. VI ZR 87/10

Bei einem ein­fachen Befun­der­he­bungs­fehler […] ist nicht Voraus­set­zung für die Beweis­las­tumkehr zu Gun­sten des Patien­ten, dass die Verken­nung des Befun­des und das Unter­lassen der gebote­nen Ther­a­pie völ­lig unver­ständlich ist.