Für die Patien­ten geht es bei medi­z­in­rechtlichen Ver­fahren oft um sehr viel Geld. Einen Ein­druck davon ver­mit­telt der fol­gende Überblick. Dabei han­delt es sich um erfol­gre­ich abgeschlossene Ver­fahren von Frau Recht­san­wältin Faßben­der der let­zten Jahre:

Arzthaf­tung | Sturz von OP-Liege mit hoher Quer­schnittsläh­mung: sieben-stel­liger €-Betrag (Ver­gle­ich)

Der bei der Klägerin kranken­ver­sicherte Mann stürzte anlässlich ein­er ambu­lanten OP nach Sedierung mit Propo­fol von der OP-Liege und erlitt eine hohe Quer­schnittsläh­mung. Recht­san­wältin Faßben­der nahm sowohl den Oper­a­teur als auch die Narkoseärztin erfol­gre­ich in Anspruch und erzielte durch Ver­hand­lung mit den Haftpflichtver­sicher­ern einen Ver­gle­ich im sieben-stel­li­gen Bere­ich.

Landgericht Darm­stadt, Az. 8 O 177/04

Pri­vates Unfal­lver­sicherungsrecht | Sturz auf Kranken­haus­flur: 900.000 € (Ver­gle­ich)

Klage gegen pri­vate Unfal­lver­sicherung auf Zahlung ein­er Inva­lid­ität­sentschädi­gung und monatliche Rente.

Der Kläger stürzte auf einem Kranken­haus­flur und zog sich dabei mehrere erst nach Wochen diag­nos­tizierte Wirbel­brüche zu. Das Sturz­ereig­nis und die Unfall­fol­gen blieben zwis­chen den Parteien bis zulet­zt stre­it­ig. Es wur­den vier Gutacht­en einge­holt. In zweit­er Instanz kon­nte Recht­san­wältin Faßben­der für ihren zwis­chen­zeitlich 56-jähri­gen Man­dan­ten einen Abfind­ungsver­gle­ich in Höhe ein­er Zahlung von 900.000 € schließen.

OLG Frank­furt am Main Az . 12 U 107/15

Arzthaf­tung | Fehler­hafte Nasensep­tumko­r­rek­tur in Verbindung mit ein­er bei­der­seit­i­gen endonasalen Siebbein-OP: 500.000 € (Abfind­ungsver­gle­ich)

Der behan­del­nde Bel­e­garzt hat­te nicht umge­hend auf den Bericht des Patholo­gen über das ent­nommene Mate­r­i­al „miter­fasste kleine Insel von äußeren Anteilen der Hirn­rinde“ reagiert, sodass es zu ein­er mas­siv­en Besied­lung mit Staphy­lo­coc­cus aureus und Abszeß­bil­dung im Bere­ich des Frontal­hirns kam. Grober Befun­der­he­bungs­fehler bzw. unvertret­bar­er Diag­no­seir­rtum des HNO-Arztes.

Recht­san­wältin Faßben­der schloss für die Man­dantschaft unter Berück­sich­ti­gung der Kap­i­tal­isierungs­fak­toren und Teuerungsrat­en für zukün­ftige Kranken­haus­be-hand­lun­gen, ambu­lante Kosten und Pflegekosten einen Abfind­ungsver­gle­ich.

Arzthaf­tung | Fehler­hafte Bestrahlung bei Rek­tumkarzi­nom: 350.000 € (außerg­erichtlich­er Abfind­ungsver­gle­ich)

Bei der Man­dantschaft war ein Rek­tumkarzi­nom diag­nos­tiziert wor­den.

Es erfol­gten zunächst 3 Bestrahlun­gen mit ein­er Einzel­do­sis von jew­eils 2 Gy und ein­er Sum­men­do­sis von ins­ge­samt 6 Gy. Simul­tan zur Bestrahlung wurde eine Chemother­a­pie mit 5- FU und Folin­säure appliziert. Wegen Kom­p­lika­tio­nen wurde die Bestrahlung erst 4 Monate später fort­ge­set­zt. Es wurde eine perku­tane Radi­a­tio mit ein­er Einzel­do­sis von 2 Gy durchge­führt und eine Gesamt­do­sis von 60 Gy appliziert. Auf­grund eines Strahlen­schadens wurde in Folge eine abdominelle Rek­tumex­stir­pa­tion mit Anlage eines Anus praeter erforder­lich. Fern­er wurde eine Läsion des Plexus lum­bosacralis bei­d­seits nach Radi­a­tio fest­gestellt.

Recht­san­wältin Faßben­der wies mit einem in Auf­trag gegebe­nen Pri­vatgutacht­en nach, dass die üblicher­weise im Bere­ich des Beck­ens applizierte Bestrahlungs­do­sis zum dama­li­gen Zeit­punkt 45 Gy bis max­i­mal 54 Gy betrug. Behand­lungs­fehler­haft wurde zudem das Bestrahlungsvol­u­men während der Strahlen­ther­a­pie nicht verän­dert. Eine deut­liche Verkleinerung des Bestrahlungsvol­u­mens auf das Primär­vol­u­men nach 45 – 50 Gy erfol­gte nicht.

Arzthaf­tung | Fehler­hafte Narkose eines Anäs­the­sisten (Straf­sache)

Eine schwan­gere Frau ver­starb auf­grund fehler­hafter Über­dosierung eines Narkotikums bei der Geburt ihres Kindes. Wir ver­trat­en die Erben im Neben­klagev­er­fahren. Der Anäs­the­sist wurde wegen fahrläs­siger Tötung verurteilt.

Die Kan­zlei ver­trat die Erben auch im Zivil­ver­fahren erfol­gre­ich.

Amts­gericht Fried­berg Az.3 Ns – 405 Js 5255/10

Arzthaf­tung | Geburtss­chaden außerg­erichtlich­er Abfind­ungsver­gle­ich: 250.000 € (außerg­erichtlich­er Abfind­ungsver­gle­ich)

Ein Kind erlitt auf­grund nicht pflicht­gemäßer Reak­tion auf pathol­o­gis­ches CTG schw­er­sten Hirn­schaden. Es ver­starb drei­jährig. Die Ver­sicherun­gen von Arzt und Hebamme hat­ten bis zu diesem Zeit­punkt 250.000 € Vorschuss auf den Gesamtschaden gezahlt.

Pri­vates Unfal­lver­sicherungsrecht | Leis­tun­gen aus ein­er Beruf­sun­fähigkeit­szusatzver­sicherung: 197.000 €

Recht­san­wältin Faßben­der klagte für einen selb­ständi­gen Handw­erk­er Leis­tun­gen aus ein­er Beruf­sun­fähigkeit­szusatzver­sicherung ein.

Arzthaf­tung | Unter­lassene Befun­der­he­bung zum Auss­chluss eines Blasen­tu­mors: 100.000 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich )

Die Klägerin stellte sich wegen Mik­tion­sstörun­gen von Novem­ber 2011 bis Feb­ru­ar 2013 ins­ge­samt 8 Mal beim Urolo­gen vor ohne dass eine aus­re­ichende Tumor­diag­nos­tik durchge­führt wurde. Wegen stark­er Blasen­schmerzen wollte sie die Prax­is im Feb­ru­ar 2013 erneut auf­suchen. Man ver­wies sie aus Ter­min­grün­den an eine Klinik. Dort wurde ein Blasen­tu­mor diag­nos­tiziert. Die von uns ein­gere­ichte Klage wegen nicht erkan­ntem Blasen­tu­mor hat­te let­ztlich Erfolg.

Wir führten zu dem vom Gericht einge­holten Gutacht­en aus: „ Zwar hat der  Sachver­ständi­ge die Nichtvor­nahme ein­er Urinzy­tolo­gie und/oder Flu­o­ren­szen­z­di­ag­nos­tik bzw. foto­dy­namis­che Diag­nos­tik am 21.11.2011, weil die bloße Zys­toskopie vom 21.11.2011 einen Blasen­tu­mor nicht auss­chließen kon­nte, nicht als behand­lungs­fehler­haft beurteilt, die Behand­lung der Klägerin durch die Beklagten ab April 2012 hinge­gen als fehler­haft erachtet. So führte der Sachver­ständi­ge aus, dass bei unverän­dert hoher Mik­tions­fre­quenz trotz medika­men­tös­er Ther­a­pie bei der erneuten Vorstel­lung am 12.04.2012 und eben­so am 23.07.2012 eine weit­er­führende Diag­nos­tik, zumin­d­est ein erneuter Urin­sta­tus zum Auss­chluss ein­er Mikro­hä­ma­turie und ein­er Harn­wegsin­fek­tion, hätte erfol­gen müssen Im Ver­lauf wäre in Abhängigkeit des Befun­des vom Urin­sta­tus eben­so eine Kon­trol­lzys­toskopie mit gegebe­nen­falls Urinzy­tolo­gie indiziert gewe­sen. Diese indizierten Befun­der­he­bun­gen sind von den Beklagten fehler­haft unter­lassen wor­den. Eben­so hat die Beklagte die bei der erneuten Vorstel­lung am 12.04.2012 indizierte Uro­dy­namik behand­lungs­fehler­haft unter­lassen.

Auch nach den Aus­führun­gen des gerichtlich bestell­ten Sachver­ständi­gen Prof. L., dass bei der gestell­ten Diag­nose „over­ac­tive blad­der“ und der unverän­dert hohen Mik­tions­fre­quenz trotz medika­men­tös­er Ther­a­pie bei der erneuten Vorstel­lung am 12.04.2012 und eben­so am 23.07.2012, zumin­d­est ein erneuter Urin­sta­tus hätte erfol­gen müssen und sein­er Fest­stel­lung, dass die beschriebe­nen irri­ta­tiv­en Symp­tome auf das Vor­liegen eines Blasen­tu­mors hin­weisen kön­nen, war das Unter­lassen der Befun­der­he­bung als grober Behand­lungs­fehler zu bew­erten.“

Dieser Auf­fas­sung fol­gte das Gericht in der mündlichen Ver­hand­lung.

Landgericht Gießen, Az. 2 O 188/15

Arzthaf­tung | Fehler­haft durchge­führte Schild­drüsen­op­er­a­tion: Schmerzens­geld und Schadenser­satz 95.000,00 € (außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich)

Der Ein­griff wurde nicht unter Neu­romon­i­tor­ing durchge­führt, was zu ein­er Ver­let­zung der Stimm­bän­der mit Stimm­ban­dläh­mung unser­er Man­dan­tin führte. Das ärztliche Vorge­hen wurde auch von dem Gutachter, den wir beauf­tragten, als grob behand­lungs­fehler­haft ange­se­hen.

Arzthaf­tung | Fehler­hafte Hüft-TEP: 65.000,00 € (außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich)

Ver­stoß gegen die ärztliche Sorgfalt­spflicht bei ein­er Hüft­ge­lenks-OP. Bei der 1939 gebore­nen Man­dan­tin wurde eine Hüft- TEP durchge­führt. Dabei wählte der behan­del­nde Arzt die Größe des Prothe­sen­schaftes fehler­haft aus, was zu ein­er Revi­sions-OP führte.

Arzthaf­tung | Überse­hene Rup­tur der Supraspina­tus- und Infra­spina­tussehne: 65.000,00 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

Der Kläger stürzte von ein­er 3 m hohen Leit­er auf die rechte Seite. In der Klinik der Beklagten wurde der rechte Ober­arm gerönt­gt und eine Humeruss­chaft­frak­tur rechts diag­nos­tiziert, woraufhin der Kläger noch am gle­ichen Tag operiert wurde. Es wurde eine geschlossene Repo­si­tion mit­tels Ver­riegelungsnagel durchge­führt. Zudem äußerte der Kläger Schmerzen in der Schul­ter und im Beck­en. Vom Beck­en wurde eine Rönt­ge­nauf­nahme gefer­tigt, von der Schul­ter hinge­gen nicht. Auch son­st erfol­gte keine Befun­dung der Schul­ter. Am 22.02.2013 wurde der Kläger aus der sta­tionären Behand­lung ent­lassen. Let­ztlich wurde dann am 26.07.2013 eine MRT-Unter­suchung der recht­en Schul­ter in der Prax­is für Radi­olo­gie in B. durchge­führt. Dort wurde u.a. eine Rup­tur der Supraspina­tus- und Infra­spina­tussehne sowie eine diskrete inter­sti­tielle Rup­tur der Sub­scapu­laris­sehne befun­det.

Auf­grund dieser Diag­nose erfol­gte am 04.09.2013 die oper­a­tive Ver­sorgung der kom­plet­ten Rota­toren­man­schet­ten­rup­tur vom Supraspina­tus und Infra­spina­tus in ein­er Klinik in H.

Die Beklagte bestritt im Gerichtsver­fahren sowohl den Grund als auch die Höhe der Klage­forderung.

Landgericht Lim­burg, Az. 1 O 277/15

Arzthaf­tung | Infek­tion ein­er Wunde mit Pseudomonas aerug­i­nosa nach Hüft-TEP: 53.300,06 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

Bei ein­er Hüft-TEP erlitt der ver­stor­bene Ehe­mann der Klägerin eine Ver­bren­nung oder einen Deku­bi­tus. Was genau kon­nte auch nach dem Sachver­ständi­gengutacht­en nicht gek­lärt wer­den. Die Wunde infizierte sich und es kam zu ein­er Besiedelung im Kranken­haus mit einem Pseudomonas aerug­i­nosa- Keim. Das Kranken­haus bestritt, dass es sich um eine nosoko­mi­ale Infek­tion han­delte. Der Kläger entwick­elte in Folge eine Sep­sis mit Nierenin­suf­fizienz, eine Pneu­monie und einen kar­dio­genen Schock mit pas­sagerem anurischem Nieren­ver­sagen. Er ver­starb an Mul­ti­or­gan­ver­sagen.

Landgericht Gießen Az. 3 O 275/14

Pri­vates Unfal­lver­sicherungsrecht | 40.000 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

Im Sep­tem­ber 2011 erlitt der Kläger im Rah­men sein­er Tätigkeit einen Arbeit­sun­fall dergestalt, dass er von einem dreistu­fi­gen Tritt abrutschte und rück­wärts stürzte. Beim Fall­en schlug er mit der recht­en Hand an einen Werkzeug­wa­gen an. Eine MHK-5-Frak­tur wurde diag­nos­tiziert; ein oper­a­tiv­er Ein­griff war erforder­lich.

Landgericht Gießen Az. 5 O 398/15

Arzthaf­tung | Dar­mver­let­zung nach Myom-OP: 32.500,00 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

Landgericht Magde­burg, Az.9 O 764/08

Arzthaf­tung | Femurschaft­mehrfrag­ment­frak­tur bei Hüft-TEP: 30.000,00 € (außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich)

Zur Implan­ta­tion ein­er Endo­prothese des linken Hüft­ge­lenks lux­ierte der Oper­a­teur das linke Hüft­ge­lenk ohne vorherige Osteotomie des Schenkel­halses bei vorbeste­hen­der deut­lich­er Osteo­porose und vor allem anky­losieren­der Coxarthrose. Die hochbe­tagte Pati­entin erlitt durch dieses Manöver eine Femurschaft­mehrfrag­ment­frak­tur. In dem Vorge­hen während des Ein­griffs lag ein ein­deutiger Ver­stoß des Oper­a­teurs gegen bewährte ärztliche Behand­lungsregeln. Der dadurch began­gene Fehler war aus objek­tiv­er Sicht nicht mehr ver­ständlich, da er einem Arzt schlech­ter­d­ings nicht unter­laufen darf und führte zu ein­er Entschädi­gung der Pati­entin in Höhe von 30.000 €

Arzthaf­tung | Nicht indizierte Gabe von Dolan­tin und Rohyp­nol: 26.000 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

Die Mut­ter des Klägers war seit min­destens 2007 von Opi­oiden und Beruhi­gungsmit­teln abhängig. Der Beklagte hat diese Abhängigkeit mit täglich 9- 10 Ampullen Dolan­tin sowie bis zu14 Tablet­ten Rohyp­nol bedi­ent. Zusät­zlich hat er ihr alle 2 Tage Duro­gesic-Pflaster 100 µg gegeben. Die Ther­a­pie des Beklagten diente allen­falls der Ver­stärkung der Abhängigkeit der Mut­ter des Klägers, obwohl, wie der Beklagte einge­s­tand, eine Ent­gif­tung angezeigt gewe­sen wäre.

Arzthaf­tung | Hüft-TEP: 20.000 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

Die Klägerin hat­te sich ein­er Hüft-TEP unter­zo­gen. Den oper­a­tiv­en Ein­griff nahm ein Arzt vor, obwohl die Klägerin unmissver­ständlich erk­lärt hat­te, dass die Oper­a­tion nicht durch diesen Arzt erfol­gen sollte. Die Klägerin hat­te damit abwe­ichend von den Grund­sätzen des total­en Kranken­hausauf­nah­mev­er­trages ihre Ein­willi­gung auf einen bes­timmten Arzt beschränkt, in dem sie ihren entsprechen­den Willen ein­deutig zum Aus­druck gebracht hat­te, vgl. BGH-Urteil vom 11.05.2010, Az.: VI ZR 252/08.

Das beklagte Kranken­haus bestritt diese Ein­schränkung. Eine Klage­ab­weisung wegen Bewe­is­fäl­ligkeit war nicht unwahrschein­lich, so dass wir der Klägerin zu ein­er ver­gle­ich­sweisen Beendi­gung des Ver­fahrens in vorste­hen­der Höhe ger­at­en haben.

Landgericht Gießen , Az. 3 O 142/16

Arzthaf­tung | Carpal­tun­nel­syn­drom links, Sul­cus ulnaris Syn­drom links sowie Supina­tor­logen­syn­drom links: 20.000 € (außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich)

Man­dant litt an einem mit­tel­gr­a­di­gen Carpal­tun­nel­syn­drom links, deut­lichem Sul­cus ulnaris Syn­drom links sowie ein­er Epi­condyli­tis radi­alis humeri links mit einem eher blan­dem Supina­tor­logen­syn­drom. Es fol­gte ein ambu­lant oper­a­tiv­er Ein­griff an allen drei Kom­pres­sion­ssyn­dromen in Form der Frei­le­gung und Vorver­lagerung des N. ulnaris, der Frei­le­gung des R. pro­fun­dus N. radi­alis, der Ker­bung der Exten­soren­plat­te am Epi­condy­lus radi­alis sowie der Carpal­ban­dresek­tion und Neu­rol­yse des N. medi­anus links.

Bei diesem Ein­griff wurde behand­lungs­fehler­haft die Einkerbung/ Durchtren­nung bzw. (Teil-) Resek­tion des Sep­tum inter­mus­cu­lare medi­ale brachii unter­lassen.

Arzthaf­tung | OP nach Kreuzban­drup­tur, Falsch­plazierung femoraler Bohrkanal: 18.000,00 € (außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich)

Außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich mit der Haftpflichtver­sicherung des Kranken­haus­es

Arzthaf­tung | Fehler­hafter Zah­n­er­satz: 16.300,00 € (selb­ständi­ges Beweisver­fahren)

Schadenser­satz und Schmerzens­geld

Landgericht Gießen 2 OH 5/12

Arzthaf­tung | Deku­bi­tus: 14.000 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

Das beklagte Kranken­haus hat­te die Deku­bi­tus­pro­phy­laxe während des sta­tionären Aufen­thaltes des Klägers im Haus der Beklagten nur unvoll­ständig doku­men­tiert und hätte den Beweis für eine lege artis erfol­gte Lagerung erbrin­gen müssen.

Landgericht Lim­burg, Az. 4 O 176/14

Arzthaf­tung | Ver­let­zung der Arte­ria femoralis com­mu­nis: 10.000 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

OLG Frank­furt am Main, Az. 8 U 195/13

Arzthaf­tung | Miss­lun­gene Kreuzban­der­satz­plas­tik: 5.000,00 € (außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich)

außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich mit der Haftpflichtver­sicherung des Kranken­haus­es,

Arzthaf­tung | Häma­totho­rax: 5.000 € (Ver­gle­ich)

Der Kläger wurde auf­grund eines Sturzes nach Vorhof­flim­mern in eine Klinik ein­geliefert. Nach einge­hen­der Unter­suchung wur­den nur eine Rip­pen­prel­lung und keine Brüche diag­nos­tiziert. Am Fol­ge­tag trat­en bei dem Kläger plöt­zlich heftig­ste Schmerzen mit Atem­not auf. Es wurde schließlich fest­gestellt, dass eine Rippe gebrochen war, und diese eine Arterie ver­let­zt hat­te sowie starke innere Blu­tun­gen vorhan­den waren. Im Laufe des Prozess­es blieb der Kläger lei­der für seine glaub­hafte Behaup­tung, vom ersten Auftreten der Symp­tome bis zum Ein­tr­e­f­fen eines Arztes seien mehrere Stun­den ver­gan­gen, bewe­is­fäl­lig. Die Pflege­doku­men­ta­tion enthielt keine Ein­tra­gun­gen der Pflegekräfte, dass der Kläger mehrfach nach einem Arzt ver­langt hat­te. Auch lag kein befürchteter Dauer­schaden vor, so dass wir dem Kläger anrat­en mussten, den vom Gericht vorgeschla­ge­nen Ver­gle­ich zu akzep­tieren.

Landgericht Gießen , Az. 5 O 330/14

Arzthaf­tung | Fehler­hafte Hal­lux rigidus — Kor­rek­tu­raußer: 4.000 € (gerichtlich­er Ver­gle­ich)

Arzthaf­tung | Ver­bren­nung bei Bestrahlung wegen Pso­ri­a­sis: 3.500 € (außerg­erichtlich­er Ver­gle­ich)

Schmerzens­geld