Wirbelsäule

Verletzungen der Wirbelsäule      

Bandscheibenvorfall  

Der Band­scheiben­vor­fall ist eine Erkrankung der Wirbel­säule, bei der Teile der Band­scheibe in den Wirbelka­nal — den Raum, in dem das Rück­en­mark liegt — vortreten. Die Ursache ist oft eine Über­las­tung bei Vorschädi­gung der Band­scheiben, ein Band­scheiben­vor­fall kann aber auch ohne äußeren Anlass auftreten. Symp­tome des Band­scheiben­vor­falls sind starke, häu­fig in die Extrem­itäten ausstrahlende Schmerzen, oft mit einem Taub­heits­ge­fühl im Ver­sorgungs­ge­bi­et der eingek­lemmten Ner­ven­wurzel, gele­gentlich auch Läh­mungser­schei­n­un­gen. Eine Behand­lung ist in den meis­ten Fällen kon­ser­v­a­tiv möglich, schwere Vor­fälle müssen oper­a­tiv behan­delt wer­den.      

Behand­lungs­fehler  
Urteil des OLG Dres­den, vom 28.02.2002, Az. 4 U 2811/00  

Ärztlich­er Behand­lungs­fehler und unter­lassene Aufk­lärung, Pati­entin ist über kon­ser­v­a­tive Ther­a­pie und mögliche Risiken der vorgeschla­ge­nen Oper­a­tion unzure­ichend aufgek­lärt wor­den. Auftreten ein­er Spondy­lodiszi­tis und dadurch erneute Oper­a­tion.  

Hal­swirbel­säulen- Trau­ma­ta, Hal­swirbel­säu­lendis­tor­sion

Auch verkürzt als HWS beze­ich­net sind Ver­let­zun­gen der Weichteile im Bere­ich der Hal­swirbel­säule. Diese wer­den meist durch plöt­zliche Beu­gung oder Über­streck­ung verur­sacht, zum Beispiel bei einem Verkehrsun­fall. Die auftre­tenden Beschw­er­den wer­den in drei Grade eingeteilt.